Häuser, die ihre Geschichte zeigen.

Unsere Altbauten sollen wieder so aussehen, wie sie einmal gedacht waren. Zieht jemand aus, nutzen wir die Zeit bis zur Neuvermietung: Die Wohnung wird saniert, und wir sehen nach, was unter Tapeten und Farbschichten noch vorhanden ist.

Die Arbeiten übernehmen Restauratorinnen, Restauratoren und Handwerksbetriebe, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten.

Buchtitel: Stadt Neu! Beispielhafte Sanierungen aus Hamburg, Band 3

Bismarckstraße 54

Baujahr 1880

Das Treppenhaus war weiß überstrichen. Darunter fanden sich ein bemalter Sockel in Marmoroptik und ein Fries aus Blüten; beides ist wieder zu sehen. Böden und Geländer sind farblich darauf abgestimmt, und in einer Wohnung schmücken wieder Malereien die Decke.

Friedensallee 63

Baujahr 1905

In einer Wohnung läuft heute wieder ein Band mit kleinen, stilisierten Bäumen über ockerfarbenem Grund, darunter ein blaugrüner Sockel. Die Bemalung lag hinter Tapeten; was fehlte, wurde ergänzt.

Saarlandstraße 7

Baujahr 1910

In mehreren Wohnungen tragen die Flure wieder ihre Bemalung: marmorierte Flächen unter einem Ornamentfries. Im Treppenhaus sind die alten Türen samt Beschlägen, die glasierten Fliesen und die in die Wand eingelassenen Briefkästen zu sehen.

Nachzulesen in „Stadt Neu!“

Der Denkmalverein Hamburg stellt die drei Häuser im dritten Band seiner Reihe „Stadt Neu! Beispielhafte Sanierungen aus Hamburg“ vor, mit Livia Zanella als Bauherrin.

Stadt Neu! Beispielhafte Sanierungen aus Hamburg, Band 3. Herausgegeben vom Denkmalverein Hamburg e.V., Dölling und Galitz Verlag, 2026. Seiten 82–89.

Zum Buch beim Denkmalverein
  1. Seite 82Seite 82
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  3. Seite 84Seite 84
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  5. Seite 86Seite 86
  6. Seite 87Seite 87
  7. Seite 88Seite 88
  8. Seite 89Seite 89